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Versuche mit Mäusen auf dem Mount Everest
Tierversuche – zum Wohle der Menschheit?
Ein irrsinniges Beispiel!
Mit lebenden Mäusen auf den Mount Everest
Ein Projekt für die Genforschung
Der Biologe Gabriel Willmann von der Universität Pennsylvania machte sich mit acht Mäusen im Rucksack auf den Weg, um den höchsten Punkt der Erde zu erklimmen. Sein Ziel war, den Einfluss von Sauerstoffmangel auf die Expression von Genen im Blut zu untersuchen und somit eine »molekulare Signatur« für die Proteinbildung zu identifizieren. Hierzu sollen Faktoren ermittelt werden, mit denen sich Gendoping nachweisen lässt. Außerdem soll mehr Klarheit über die Krankheit Muskuläre Dystrophie herausfunden werden.
Auf 8500 Metern kehrte Willmann um, weil er merkte, dass es mit den Tieren zu Ende ging. Bei minus 20 Grad C war es für die Tiere zu kalt. Starker Wind hatte auf seinem Rucksack eine dichte Eisschicht verursacht. Seine Sorge war, dass die Tiere sterben würden und somit der Aufstieg umsonst war, denn er brauchte die Mäuse lebend. Immerhin gab Willmann zu, dass die Tiere keinen erfreulichen Anblick boten – was immer das auch für ihn heißt.
Im Labor wurden die Mäuse getötet und die Proben genetisch untersucht. Erste Ergebnisse werden im Herbst erwartet.
Quelle: DIE ZEIT vom Juni 2008
Themen: Tierversuche, Grundlagenforschung
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