Hunde- und Katzenfelle unter falschem Namen eingeführt
Wissen Sie..........
Was aus Hunde- und Katzenhäuten gemacht wird?
Pelzbesatz, Jacken, Mäntel, Schuhe, Innenfutter, Rheumadecken, Spielzeug, Schlüsselanhänger, Golfhandschuhe, Arbeitshandschuhe, Ledermöbel
- dass dafür Millionen Hunde und Katzen oft auf bestialische Weise getötet werden?
- dass Deutschland zu den Hauptabnahmeländern gehört?
- dass die holsteinische Firma Henkel sofort ab Lager 900 Hauskatzentafeln (10-16 Katzenfelle zusammengenäht) und 10.000 gegerbte Katzenfelle liefern kann?
- dass eine Firma in Frankfurt jährlich 500.000 Katzenfelle bezieht ?es ist nicht erwiesen, dass Katzenfell gegen Rheuma oder Erdstrahlen hilft. Es hilft aber auf jeden Fall dem Händler. Die Gewinne sind riesig. 1 Katzentafel kostet € 20-30; eine daraus gefertigte Rheumadecke wird für ca. € 600 angeboten
- dass in einem Schlachthof in Thailand bis zu 1000 Hunde jede Nacht getötet werden?
- dass dort je Hundehaut € 0,50 bezahlt wird? In Deutschland kann man für € 24/m² Hunde-Futterleder erhalten
- wie Hunde- und Katzenfelle zur Irreführung des Kunden bezeichnet werden ?
- dass für Rheumadecken Katzenfelle genommen werden? Wissenschaftlich ist es Unsinn!
Wolf von Asien = Schäferhund
CORSAK - Fuchs = Haushund
GAEWOLF = Haushund
Wildhund = Haushund
Asiatischer Waschbär = Haushund
LIPI = Hauskatze
GENOTTE = Hauskatze
- dass 1997 eine Partie von 4,7 Tonnen Hundeleder aus China wegen unvollständiger Begleitpapiere in Hongkong beschlagnahmt wurde? Bestimmungsland war Italien.
... jetzt wissen Sie es!
Rückseite
Pelz-Skandal
Hunde und Katzen gehören zu den beliebtesten Haustieren. Sie sind ein wertvoller Bestandteil unseres täglichen Lebens. Sie sind unsere Begleiter, und in vielen Situationen sind sie uns Trost und auch Halt.
Unbemerkt von der Öffentlichkeit ist ein riesiger Markt für Hunde- und Katzenfelle entstanden.
Millionen dieser Haustiere werden in verschiedenen asiatischen Ländern unter nicht vorstellbaren Verhältnissen gehalten, gefangen und oft auf bestialische Weise abgeschlachtet. In der Bekleidungsindustrie wird anscheinend alles verarbeitet, was haarig ist. Leider findet die Industrie auch genügend nicht informierte oder gleichgültige Käufer für solche Produkte.
Eine im RTL ausgestrahlte Reportage von Manfred Karremann und ein Bericht darüber in der Zeitschrift Stern brachten diese Grausamkeiten an den Tag. Nachfolgend lesen Sie kleine Auszüge der Schilderungen dieser unbeschreiblichen Brutalitäten.
Jeden Tag werden hier Hunde verarbeitet. Bevorzugt werden Schäferhunde wegen ihres dichten Felles. Beim Transport zum Schlächter beginnt die Grausamkeit. In zugebundenen Säcken werden sie teilweise einige 100 km im Gepäckfach eines Busses transportiert, bevor sie in einem kleinen Stall untergebracht werden. Verängstigt kauern sie zusammengepfercht in einer Ecke.Ohne Futter - ohne Wasser. Das wird als überflüssig empfunden, da sie ja doch nur noch kurze Zeit zu leben haben. Zum Töten wird der jeweilige Hund angebunden. Der Schlächter schlitzt ihm mit einem Messer die Schlagader in der Leiste auf und läßt das Tier ausbluten.
Die Schmerzensschreie der Hunde sind kaum zu ertragen. Entweder werden sie zur Ledergewinnung am lebendigen Leibe abgesengt, oder es wird ihnen das Fell abgezogen, auch das teilweise noch lebend. Der Hund muß minutenlang entsetzliche Qualen ertragen. Die anderen Hunde müssen das miterleben, sie sehen, hören und riechen das.
Was muss in ihnen vorgehen?
Am Rande der Stadt befindet sich der Ort des Grauens. Dort werden jeden Tag
ca. 100 Katzen getötet. Professionelle Tierfänger stehlen sie im ganzen Land. Sie sind oft tagelang unterwegs, bis sie in CEBU landen. Die Katzen werden in Holzkäfige gesperrt, die sie erst tot wieder verlassen. Die Arbeiter legen der Katze eine Schlinge um den Hals und strangulieren sie ganz langsam, damit das Fell nicht beschädigt wird. Ca. 5 Minuten kämpft jedes Tier verzweifelt um sein Leben. Natürlich vergebens. Die panische Angst und Not dieser Tiere sind nicht zu beschreiben. Ihr Miauen ist ein einziger Hilfeschrei. Die noch lebenden Katzen drängen sich in einer Ecke zusammen. Sie klammern sich aneinander. Ihre Augen sind vor Entsetzen riesengroß.
Doch auch für sie gibt es kein Entkommen!